6. Januar 2027, 18.00 Uhr - 9. Januar 2027, 13.00 Uhr
Oeversee, Akademie Sankelmark, Akademieweg 6
Das Unsichtbare sehen
Hoffnung zwischen Verunsicherung und Tatkraft | 54. Nordeuropäische Konferenz für Beratung, Therapie und Theologie
Fachtagung

Akademie-Studienleitung: Maike Lauther-Pohl
Mit der Akademie Sankelmark

Teilnahmegebühr: 544 € im Einzelzimmer, 524 € im Doppelzimmer

Programm

Anmeldung erforderlich

Anmeldung k.johannsen@sankelmark.de

Adresse: Akademie Sankelmark
Akademieweg 6, 24988 Oeversee

„Es kommt darauf an, das Hoffen zu lernen“, sagte der Philosoph Ernst Bloch. Was wäre, wenn nicht Angst und Pessimismus unser Denken bestimmten, sondern Vertrauen, Mut und eine Hoffnung, die Krisen bewältigen lässt? Um unsere Zukunft angesichts globaler Krisen zu gestalten, brauchen wir Perspektiven jenseits von Ratlosigkeit und Verunsicherung.
Hoffnung steht nicht für beschwichtigende Illusion, sondern für die Fähigkeit, in globalen und individuellen Unsicherheiten handlungsfähig Entscheidungen zu treffen. Hoffnung als Urvertrauen oder zielorientierte Willenskraft, als Emotion oder Antizipation von Sinn kann Selbstwirksamkeit und Engagement stärken, sowohl des einzelnen Menschen als auch von gesellschaftlichen Gruppen. Sie lebt von Zukunftsbildern und Narrativen, die schon die Gegenwart verändern können.
Wie können Hoffnungsgeschichten öffentlich wirksam und individuell ansteckend werden? Und welche Bedeutung haben biblische Formen eines „Trotz-Vertrauens“ heute?
Die 54. Nordeuropäische Konferenz befragt neurowissenschaftliche, theologische und demokratiefördernde Perspektiven: Welche Mechanismen wirken im Gehirn, welche Menschen-und Weltbilder bauen auf Hoffnung, und wie können wir Zukunftsgeschichten so anwenden, dass wir zukunftsmutig werden? Wie können Erkenntnisse aus diesen Forschungsrichtungen positive Zukunftserwartungen beeinflussen, Zukunftsmut und Resilienz fördern und zu Therapie- und Beratungserfolgen beitragen?
Vorträge, Diskussionen, und praxisnahe Arbeitsgruppen bieten Reflexion und Inspiration für die eigene berufliche Arbeit. Zusätzlich laden wir als tägliche Rahmung des Programms zu ganzheitlichen Inspirationen in einem „Raum der Hoffnung“.
Die Konferenz richtet sich an Psychotherapeut:innen, Seelsorger:innen, Pastoralpsycholog:innen, Supervisor:innen und Berater:innen.

Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.

Konferenzleitung:
Jürgen Jessen-Thiesen Akademie Sankelmark
Maike Lauther-Pohl Evangelische Akademie der Nordkirche
Mittwoch, 6. Januar
ab 16.00 Anreise
18.00 Abendessen
19.00 Begrüßen und Einführen in das Thema
20.15 Inspirationen im „Raum der Hoffnung“
20.30  Nach(t)gespräche in der Seebar

7. Januar
8.40 Inspirationen im „Raum der Hoffnung“
9.00 Vortrag: Neurobiologie der Hoffnung 1 - Was Beraterinnen und Berater über das Gehirn wissen sollten, Dr. Franz Hütter, Gevelsbergpause
11.00 Neurobiologie der Hoffnung 2- Praktische Zugänge, Dr. Franz Hütter, Gevelsberg
15.00 - 21.00 Workshops
21.00 Inspirationen im „Raum der Hoffnung“
21.15 Nach(t)gespräche in der Seebar

Freitag, 8. Januar
8.40 Inspirationen im „Raum der Hoffnung“
9.00 Vortrag: Hope, truth, and the problem(s) of Illusion. Theological reflections as an interpretation
of life | Hoffnung, Prof. Dr. Johanne Stubbe Teglbjærg Kristensen, Kopenhagen
11.00 Reflexionen zur Hoffnun
15.00 18.00 Workshops
19.30 Festival of Hope 

Samstag, 9. Januar
8.40 Inspirationen im „Raum der Hoffnung“
9.00 Vortrag: Hoffnung ist Macht: Von Hoffnungslosigkeit zu Handlungskraft, Eva-Maria McCormack, Berlin
11.00 Rückblick und Ausblick
12.15 Reisesegen
Abreise nach dem Mittagessen