Akademie-Studienleitung: Maike Lauther-Pohl, Anke Fasse
Mit dem Christian Jensen Kolleg und dem Ökumenewerk der Nordkirche
Teilnahmegebühr: 290 Euro im EZ, Studierende, Auszubildende etc. im DZ 50 Euro
Anmeldung erbeten
Verschoben auf 2027
Adresse: Christian Jensen Kolleg
Kirchenstraße 13, 25821 Breklum
Judentum, Christentum und Islam beziehen sich auf Gott als Schöpfer von allem, was ist. Die Tagung fragt nach den unterschiedlichen Perspektiven der drei Religionen auf das Verständnis der Welt, auf Menschenbilder und Gottesbeziehung, auf Verantwortlichkeit der Menschen und Herausforderungen durch die Klimakatastrophe. Sie bringt Ansätze zu Schöpfungstheologien ins Gespräch miteinander. Sie erörtert, inwiefern die Religionen als Teil der Gesellschaft zum großen Geschehen der sozialökologischen Transformationen beitragen können.
In Vorträgen und Diskussionen stellen Fachmenschen aus Judentum, Islam, Christentum ihre theologischen Positionen dar. Wir kommen dazu ins Gespräch und in Begegnung – auch im Garten der Sinne, am Watt, mit Gedanken und allen Sinnen.
Inhalte:
1. Panel: Theologisch-wissenschafltiche Bezüge zur Schöpfung und Verantwortlichkeit des Menschen aus jüdischer, christlicher und muslimischer Sicht - Gespräch auf dem Podium
2. Panel: Praktische Bezüge und Anwendung in der Praxis aus jüdischer, christlicher und muslimischer Sicht - Gespräch auf dem Podium
Interreligiöse Kompetenz - Herausforderungen, Chancen, Notwendigkeit
Und:
Walk to Talk - interreligiöse Begegnungen am Watt
Gespräche und Arbeit in Gruppen
Miteinander weiterdenken
Referentinnen:
Rabbi Esther Jonas-Märtin, Landesrabbinerin (Masorti) und Bildungsreferentin, Leipzig für jüdische Theologie
Laura Pusch M.A., Wissenschaftliche Mitarbeiterin Zentrum für islamische Theologie, Münster
Dr. Megan Arndt, Systematische Theologie (Ethik), Universität Heidelberg für christliche Theologie
Zielgruppen:
Interessierte und Verantwortliche in der Gesellschaft, die sich für interreligiöse Themen und Begegnungen interessieren, aus verschiedenen Generationen.
Menschen, die die Begegnung wünschen und schätzen.
Fachmenschen mit Interesse am interreligiösen Dialog.
