Veranstaltungen
8. November 2026 - 17. November 2026
In Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein
9. November 2026, 18.00 Uhr - 19.45 Uhr
Rostock, Dokumentations- und Gedenkstätte Rostock, Grüner Weg 5
Macht & Ohnmacht
Stationen des Umbruchs
Evangelische Akademietage 2026
Rundgang zur Friedlichen Revolution in Rostock | Evangelische Akademietage
Jedes Jahr im Spätherbst stehen die Evangelischen Akademietage an. Ein Gemeinschaftsprodukt der Evangelischen Akademie der Nordkirche und zahlreichen Mitveranstaltern und Kooperationspartnern. 2026 stellen wir in rund einem Dutzend Veranstaltungen die Machtfrage.
Wir laden zu einem Rundgang durch die Rostocker Innenstadt ein, der Orte und Geschichten des Herbstes 1989 in Erinnerung ruft. An historischen Stationen gedenken wir der Ereignisse der Friedlichen Revolution sowie an Mut und gesellschaftlichen Wandel. Im Anschluss besteht die Gelegenheit zu Gespräch und Austausch.
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weitere Veranstaltungen
 
5. November 2026
Für eine offene Gesellschaft, Freiheit, Gerechtigkeit und Vielfalt
Menschenwürde, Demokratie und Zivilgesellschaft stärken
Nach den Wahlerfolgen der AfD befürchten die Evangelischen Akademien in Deutschland e. V. (EAD) einen weiteren Rechtsruck. Auf ihrer Mitgliedversammlung vom 2.-4. November 2026 in Bad Boll haben sie eine gemeinsame Erklärung verabschiedet, die Sie hier finden.

 

 
Transformationssalon vom 29. Oktober 2026
Mitschnitt jetzt auf YouTube verfügbar
Not am Mann − Toxische Männlichkeit regiert die Welt
Destruktiver Zorn scheint die Welt zu bestimmen. Wütende autoritäre Politik wird nicht nur überproportional von Männern betrieben, sondern auch überproportional von Männern gewählt. Eva Ladipo forscht nach den Gründen. Kann ein „Wertebasierter Realismus“ als Alternative gelingen? Die Aufzeichnung der Veranstaltung finden Sie auf unserem YouTube-Kanal sowie in unserer Mediathek .

Friede

Schwerpunktthema 2026

Die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) hat mit ihrer Friedensdenkschrift von November 2025 auf die veränderte weltpolitische Lage seit dem russischen Angriff auf die Ukraine reagiert.

Das ökumenische Leitbild des Gerechten Friedens, dem die Kirchen sich etwa seit der Jahrtausendwende verpflichtet haben, soll weiterentwickelt werden und den – notfalls auch bewaffneten – Schutz vor Gewalt als Grundbedingung für Frieden ins Zentrum rücken.

Kritiker tadeln die Preisgabe des pazifistischen Erbes und die enge Anlehnung an Sicherheitslogiken. Die Denkschrift hat seit ihrem Erscheinen viel Aufmerksamkeit erfahren, und es kristallisieren sich allmählich die besonders diskussionsbedürftigen Punkte heraus. Die Evangelische Akademie der Nordkirche beteiligt sich an dieser Diskussion.


 

Eine Zusammenstellung der bisherigen und geplanten Akademie-Veranstaltungen zum Thema finden Sie hier.

Der Raub | Enteignung und Vertreibung der jüdischen Geschäftsleute am Neuen Wall in Hamburg

Bevor die jüdische Bevölkerung von den Nazis interniert, ermordet oder vertrieben wurde, wurde sie ihres Besitzes beraubt. Das Schlagwort der Jahre 1938/39 hieß "Arisierung".

So gab es beispielsweise in der Hamburger Geschäftsstraße "Neuer Wall" vor dem Zweiten Weltkrieg zahlreiche Geschäfte und Unternehmen in jüdischem Besitz. Wer waren die Menschen, die einst hier gearbeitet haben? Was wurde aus Ihnen?

Der Historiker und Journalist Cord Aschenberenner recherchierte im Auftrag der Evangelischen Akademie der Nordkirche viele dieser Schicksale. Anfang März 2025 ist unsere Publikation "Der Raub" im Wachholtz Verlag erschienen.

Mehr über unser Projekt "Neuer Wall" lesen Sie hier

 

Cover der Akademie-Publikation "Der Raub"