Mit der Ahnung, in ihrer Zeit keine Heimat zu finden, beschreibt Ingeborg Bachmann das Lebensgefühl von Frauen in einer männlich geprägten Welt. Ihre Dichtung ist sinnlich und klug – sie berührt, regt an und spendet selbst in verzweifelten Tönen Trost. Kleine Zwischenspiele von J. S. Bach eröffnen dabei neue Resonanzräume für ihre Poesie. Die Veranstaltung wird am 16. September in Rostock wiederholt.