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Veranstaltungen

13. Januar 2018, 15.00 Uhr - 14. Januar 2018, 13.00 Uhr
Breklum, Christian Jensen Kolleg, Kirchenstraße 4-13

"What passing-bells for these who die as cattle?"

Der Komponist Benjamin Britten verarbeitete die Gedichte des jungen Lyrikers Wilfred Owen, der in den letzten Tagen des Ersten Weltkriegs fiel – einer von Millionen, die wie Schlachtvieh starben ("… die as cattle").

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14. Januar 2018
Hamburg, Kirche am Markt, Mühlenberger Weg 64a

"Neue Anfänge nach 1945?"

Wie viele Institutionen hat sich auch die Evangelische Kirche längst kritisch mit ihrer Rolle im "Dritten Reich" befasst. Was aber geschah nach 1945? Die  2016 eröffnete Ausstellung der Evangelischen Akademie der Nordkirche ist vom 14. Januar bis 8. Februar 2018 in Hamburg-Blankenese zu Gast.

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17. Januar 2018, 19.00 Uhr
Kiel, Landesbibliothek, Wall 47

Was hält die Gesellschaft zusammen?

So viele Spannungsfelder gibt es in unserer Gesellschaft: im Blick auf den Umgang mit Flüchtlingen, im Blick auf die Verteilung des Vermögens oder auch hinsichtlich des Stellenwerts von Reli-gionen. Der Sozialwissenschaftler Prof. Fabian Virchow geht den Fragen nach: Was hält die Gesellschaft zusammen? Was soll ihr Wertefundament sein? Und wie kann ein Diskurs gelingen, der die Gesellschaft zusammenführt statt weiter zu spalten?

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31. Januar 2018, 20.00 Uhr
Hamburg, Gemeindehaus der Ev.-Luth. Kirchengemeinde Blankenese, Mühlenberger Weg 64 a

"Alte Erinnerungen und neue Erkenntnisse"

Wie lassen sich personelle und inhaltliche Kontinuitätslinien aus der NS-Zeit in ihrer Ambivalenz von Verweigerung und Schuldeingeständnis, von Scham und Verantwortung aus unterschiedlichen biografischen Zeugnissen erkennen und nachvollziehen? Vortrag der Kunsthistorikerin Dr. Petra Bopp, über die Nachwirkungen der von ihr mit kuratierten Ausstellung "Viermal Leben. Jüdisches Schicksal in Blankenese".

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Aktuelles

Wir wünschen

Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit!

Auf die Weihnachtsmärkte ist Verlass: Wie jedes Jahr ziehen sie in der Adventszeit Jung und Alt an. Frauen und Männer bummeln an den Ständen vorbei, wenn sie unterwegs sind, um Geschenke zum bevorstehenden Weihnachtsfest zu kaufen. Menschen stehen an den Glühweinständen und reden miteinander. Ein Bild des Trubels und zugleich der Verlässlichkeit. Denn seit Jahren stehen die verschiedenen Stände, egal ob sie Weihnachts-figuren anbieten oder einen kleinen Imbiss, ob von ihnen der Duft gebrannter Mandeln ausgeht oder sie Dinge des Alltags anbieten, immer an der gleiche Stelle. Im Gewirr der Buden kann man sich so gut orientieren. Alles steht ein seinem angestammten Platz.

Wärme und Licht

Und doch ist alles ganz anders. Mitten in der dunklen und kalten Jahreszeit kommt eine Wärme wie auch ein helles Licht zu uns. Die alte Geschichte von Maria und dem Kind Jesus, das sie gebären wird, erhellt und wärmt unsere Herzen. Etwas Neues, eine andere Wirklichkeit bricht sich Bahn, damals für Maria und ebenso für uns heute. Im Lukas-evangelium wird davon erzählt, in unzähligen Bildern ist es dargestellt. Ein Engel erscheint Maria plötzlich und spricht zu ihr. Sie wird einen Sohn gebären und die ganze Welt wird sich verändern. Erschrocken und voller Staunen reagiert Maria zunächst.

Zeit der Ankunft

Doch später versteht sie und antwortet mit einem wunderbaren Lied. Sie spürt: Gott ist uns in diesem Kinde nah. Dann werden die Gewalttätigen von ihrem Thron gestoßen und Hungernden werden satt werden. Voller Freude lobt sie Gott dafür. Es ist die Zeit des Advents. Maria erkennt, dass mit dieser bahnbrechenden Ankündigung Gott sich selbst treu bleibt. Er erfüllt sein Versprechen, dass er den Menschen gegeben hat, zunächst Abraham, dann dem Volk Israel und nun auch uns. Auf Gott ist Verlass!

Im Namen aller Mitarbeitenden wünsche ich Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit!
Ihr Klaus-Dieter Kaiser (Direktor, Büro Rostock)

Verkündigungsszene im Freskenzyklus im Dominikanerkloster San Marco in Florenz. Foto: The Yorck Project: 10.000 Meisterwerke der Malerei