18. Januar 2026, 19.30 Uhr - 22.00 Uhr
Hamburg, Zeise Kinos, Friedensallee 7-9
20 Tage in Mariupol
Letzter Film in der Reihe | Licht und Dunkel. Gespräche über Religion und Film
Film und Gespräch

Akademie-Studienleitung: Dr. Jörg Herrmann
Mit der Katholischen Akademie Hamburg und den Zeise Kinos

Teilnahmegebühr: 10 Euro, ermäßigt 9 Euro; Premieren und Sondervorstellungen mit Filmschaffenden: 11 Euro, ermäßigt 10 Euro

Programm

Anmeldung nicht erforderlich

Adresse: Zeise Kinos
Friedensallee 7-9, 22765 Hamburg

Mystyslav Chernov, Ukraine 2022, 94 Min.

Am Vorabend der russischen Invasion in der Ukraine reist ein Team ukrainischer Journalisten der Associated Press in die strategisch wichtige Hafenstadt Mariupol. Als die Stadt belagert und angegriffen wird, sitzen die Journalisten in der Falle. Bomben fallen, die Einwohner fliehen. Der Zugang zu Strom, Lebensmitteln, Wasser und Medikamenten ist abgeschnitten. Doch das Team kämpft darum, die Gräueltaten der russischen Invasion zu dokumentieren.

Mit: dem Berliner Fotografen Vincent Haiges, zugeschaltet aus der Ukraine. Ausgehend von dem Dokumentarfilm „20 Tage in Mariupol“ reflektiert der Dokumentarfotograf Vincent Haiges darüber, wie sich das Grauen des Krieges vermitteln lässt, wenn der Schock der ersten Wochen nachlässt und der Krieg zunehmend zur Alltagsnachricht wird. Welche Bilder braucht es, um das Grauen des Krieges weiterhin vorstellbar zu machen? Wie hat sich die Arbeit von Berichterstatter*innen im Verlauf der vergangenen vier Jahre verändert? Und wie stellt sich die aktuelle Situation in der Ukraine heute dar?
Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit der Hauptkirche St. Nikolai im Rahmen ihrer Reihe "Zweite Politische Kanzel", in der am Montag, 19. Januar, unter dem Thema "Welt in Unordnung - Gerechter Friede im Blick" um 19 Uhr in der Hauptkirche St. Nikolei ein Podiumsgespräch zur Friedensethik u.a. mit Bischöfin Kirsten Fehrs und dem katholischen Theologen Prof. Wolfgang Palaver stattfindet. Weitere Informationen dazu finden sie hier.

Die Filmreihe lädt dazu ein, religiöse und ethische Dimensionen aktueller Filme zu diskutieren. Im Anschluss an die Vorführungen sind kompetente Gesprächspartnerinnen und -partner zu Gast.