logo

Veranstaltungen

20. Januar 2016, 10.00 Uhr - 20. Januar 2016, 17.00 Uhr
22081 Hamburg, Lerchenfeld 2

Bilder/kämpfe in Kunst, Medien und dem Unbewussten

Von Bildern, Macht und Gewalt


In Kooperation mit der Hochschule für bildende Künste Hamburg und der Katholischen Akademie Hamburg

Anmeldung nicht erforderlich

Die Teilnahme ist kostenlos

 

Bilderkämpfe sind wieder an der Tagesordnung: zwischen Politik und Religion, Kunst und Journalismus sorgen sie für (leider auch allzu wörtlichen) Sprengstoff. Das gibt uns Anlass, einmal genauer hinzuschauen und zu fragen: Worum geht es, was hat es mit den Bildern und den Kämpfen um sie auf sich?
"Du sollst Dir kein Gottesbild machen und keine Darstellung von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser unter der Erde." (Ex 20,4)  Am Anfang des Bilderdiskurses im jüdisch-christlichen Kontext steht das Bilderverbot, ursprünglich ein Kultbildverbot. Im Christentum entzündete sich an ihm ein jahrhundertelanger Streit über die Frage der sichtbaren Präsenz und Darstellbarkeit des Göttlichen. Der Islam ist heute für seine strenge Auslegung des Bilderverbots bekannt, doch galt es nicht immer und überall auf die gleiche Weise.
Schon früh wurde die Wirkungsmacht von Bildern erkannt. Woher rührt sie? Was ist überhaupt ein Bild? Welche Theorien und Konzepte von Bildern gibt es?
Auch ein historischer Blick kann hier Aufschluss geben: Woran entzündeten sich der byzantinische und der reformatorische Bilderstreit und was lässt sich daran erkennen?
Doch bleibt die Fragestellung höchst aktuell: Wie wird die Macht der Bilder für politische und religiöse Interessen benutzt? Wie beeinflussen sie das Unbewusste? Und welche Rolle spielen die Medien für die Bilderkämpfe?
Last but not least: wie hält es eigentlich der »ureigene Bereich« der Bilder, die Kunst, mit dem Bild? Welche Verweigerungen, Negationen sind in die Kunst selbst, auch in die Produktion von Bildern, eingewandert?

< zurück