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Demokratische Kultur und Erinnerungskultur

Demokratie ist mehr als eine Regierungsform. Es geht um das Ermöglichen und die Erfahrungen von Teilhabe an politischen Entscheidungsprozessen unter den unterschiedlichen Bedingungen in der Metropole Hamburg und den ländlichen Räumen in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein. Die Folgen des demografischen Wandels und der Globalisierung sind dabei in den Blick zu nehmen. Mit Tagungen, Fachgesprächen und den Beratungsangeboten unserer beiden Regionalzentren für demokratische Kultur widmen wir uns diesen Herausforderungen.

Dabei setzen das Verstehen gegenwärtiger gesellschaftlicher und politischer Entwicklungen und ihre Mitgestaltung die Kenntnis und die Auseinandersetzung mit der deutschen Geschichte voraus. Insbesondere Nationalsozialismus, Holocaust und 2.Weltkrieg, die SED-Diktatur und das Leben in der DDR und der BRD unter den Bedingungen des Kalten Krieges und schließlich die Zeit nach 1989 – all das hat im persönlichen wie im öffentlichen Leben prägende Auswirkung auf die Gegenwart. Im Arbeitsbereich Erinnerungskultur geht es um Wahrnehmung und Deutung dieser Geschichte(n), Debatten über ihre Fortwirkung oder Bewältigung.

Demokratische Kultur und Erinnerungskultur Pathetisch überhöhte Vergangenheit und heutiges Alltagszeichen | Collage von Uwe Schloen und Stefanie Hierholzer
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