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Neue Anfänge nach 1945?

Informationen zur Wanderausstellung "Neue Anfänge nach 1945? Wie die Landeskirchen Nordelbiens mit ihrer NS-Vergangenheit umgingen"

 

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Pressemitteilungen zur Eröffnung (Januar 2016) >

Eröffnungsrede von Landesbischof Ulrich >

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Kontakt: Dr. Stephan Linck >

Medienkontakt: Andrea Kaiser >

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Worum geht es?
Wie viele Institutionen hat sich auch die Evangelische Kirche längst kritisch mit ihrer Rolle im "Dritten Reich" befasst. Doch was geschah nach 1945? Was wurde aus den handelnden Personen, worüber schwieg man sich im Norden lange aus? In sechs Kapiteln erzählt die Ausstellung auf 40 Tafeln von der NS- und Nachkriegsvergangenheit der Evangelischen Kirche in Hamburg und Schleswig-Holstein.

Wann?
Die Wanderausstellung wurde von Landesbischof Gerhard Ulrich am 29. Januar 2016 in der Hamburger Hauptkirche St. Jacobi eröffnet und reist bis 2018 durch das Gebiet der Nordkirche. Mehr Infos zu den geplanten Ausstellungsterminen >

Wo?
Die Ausstellung wird in Hamburg und Schleswig-Holstein in der Regel in Kirchenschiffen aufgebaut, Ausstellungs­orte in Mecklenburg-Vorpommern werden noch gesucht. Nur zweimal wird die Ausstellung (bei heutigem Planungsstand: April 2016) nicht in einer Kirche stehen, und zwar im Herntrich-Saal der Stiftung Alsterdorf und in den Räumen der Gedenkstätte Ladelund. Hier geht es zu den geplanten Ausstellungsorten >

Wer steckt dahinter?
Die Ausstellung basiert auf der Forschungsarbeit von Dr. Stephan Linck >, seit 2015 Studienleiter der Evangelischen Akademie. Sie ist ein Projekt der Evangelischen Akademie in Zusammenarbeit mit dem Amt für Öffentlichkeitsdienst der Nordkirche >. Konzipiert und realisiert wurde sie von Prof. Dr. Stefanie Endlich, Monica Geyler-von Bernus und Beate Rossié – Expertinnen, die in den vergangenen Jahren bereits mit mehreren Ausstellungen zum Thema "Kirche und Nationalsozialismus" von sich reden machten. Mehr über Projekte der Ausstellungsmacherinnen finden Sie hier >

Wie darf man sich das vor Ort konkret vorstellen?
Die Ausstellungstafeln hängen an Traversen, das sind Gerüste aus Metall; der dadurch erzeugte Eindruck einer Baustelle ist gewollt. Die Traversen werden in den Kirchenschiffen aufgestellt, damit die Ausstellung auch während der Gottesdienste sichtbar bleibt. Die Kirchenbesucher sollen die Verbindung vom Ort zu den in der Ausstellung gezeigten Fakten und Ereignissen herstellen können. Zu den Ausstellungsthemen gibt es im Eingangsbereich eine Audioinstallation mit Bibelzitaten. Antworten zu speziellen Fragen bieten QR-Codes, die zur Website der Ausstellung führen, ein Informationsheft sowie ein Büchertisch. In den Kirchenbänken kann man in Ruhe die Biografien der Protagonisten lesen.

Gibt es an den Ausstellungsorten auch Programm?
Die Vorbereitungsgruppen der Ausstellungsorte erarbeiten mit Hilfe von Dr. Stephan Linck, Studienleiter für Erinnerungskultur bei der Evangelischen Akademie der Nordkirche, lokale Fenster.
Die Ausstellung wird vor Ort von ehrenamtlichen Mitarbeitern der Kirchengemeinden betreut, die von Dr. Linck über Ausstellungskonzept und Detailfragen informiert werden, damit sie selbständig Führungen anbieten können. Erwünscht ist, dass mindestens nach jedem Gottesdienst eine Führung stattfindet. Die Kirchengemeinden planen Eröffnungsfeier, Beiprogramm und Sonderveranstaltungen. Bisher gibt es von Bibelabenden und Themengottesdiensten über Konzerte und Podiumsdiskussionen mit Bezug zur Ausstellung bis zu Zeitzeugentreffen und nächtlichen Filmvorführungen alter Wochenschauen sehr viele Ideen.

Hintergrund: Wie kam es überhaupt zu dieser Ausstellung?
1999 hatte die damalige Nordelbische Evangelisch-Lutherische Kirche ihre Geschichte in der NS-Zeit mit dem Ausstellungsprojekt "Kirche, Christen, Juden in Nordelbien 1933 - 1945" thematisiert. 2008 erteilte sie dem Historiker Dr. Stephan Linck den Auftrag, den Spuren der NS-Vergangenheit nicht nur in der Nachkriegszeit, sondern bis ins Jahr 1985 zu folgen. Die Pfingsten 2012 durch Fusion der evangelischen Landeskirchen Nordelbiens, Mecklenburgs und Pommerns gegründete Nordkirche setzte den Forschungsauftrag fort. Ergebnisse der Forschungsarbeit sind die aktuelle Ausstellung sowie zwei Bücher: Der erste Band "Neue Anfänge?" über den Umgang der Landeskirchen Nordelbiens mit der NS-Vergangenheit und ihr Verhältnis zum Judentum in der Zeit von 1945 bis 1965 ist vor drei Jahren erschienen. Der zweite Band über die Jahre 1965 bis 1985 erschien im Februar 2016. Die Ausstellung "Neue Anfänge nach 1945?" präsentiert Erträge beider Bücher. Mehr Informationen über die Bücher >

Wo erhalte ich weitere und aktuelle Informationen?
Unter www.nordkirche-nach45.de >

Gibt es auch pädagogisches Begleitmaterial?
Unser didaktisches Begleitmaterial für Jugendliche und ihre Lehrerinnen und Lehrer, sowie Lösungshilfen zu den Arbeitsblättern stehen hier zum Download bereit >

Stehen der Öffentlichkeitsarbeit Werbematerialien zur Verfügung?
Der Basisflyer und demnächst ein Pressekit stehen bei Dokumentation und Links auf www.nordkirche-nach45.de > zum Download bereit. Individuelle Plakate, Einladungskarten und Programmzettel finden Sie auf der Website bei der jeweiligen Ausstellungsstation.

Wer hilft mir weiter, wenn ich noch Fragen habe?
Wenn diese Infos und www.nordkirche-nach45.de > noch nicht weitergeholfen haben, freut sich über Ihre Kontaktaufnahme Akademie-Studienleiter Stephan Linck >

Planen Sie als Öffentlichkeitsarbeiter vor Ort Maßnahmen, die auch überregionale Medien ansprechen sollen? Dann informieren Sie bitte die Öffentlichkeitsarbeit der Akademie >

Umzug der Wanderausstellung "Neue Anfänge nach 1945?"